Prima Volta präsentiert Kammermusik zeitgenössisch, nah und offen

Endlich sind wir wieder da und startklar für die 10. Kammermusik-Saison von Prima Volta. Das Programm steht und die Sicherheitsvorkehrungen sind der Situation angepasst. Eines können wir vorweg nehmen: Es wird intimer denn je – denn bei rund 30 Konzertbesuchern ist das Limit. Kennen Sie einen Ort – abgesehen von Hauskonzerten – wo das Publikum mehr Nähe zu den – nota bene herausragenden – Musizierenden geniessen kann?

Für die Saison 2020/21 halten wir am bewährten Saisonkünstler-Konzept fest. Nachdem in den letzten beiden Saisons die Cellistin Chiara Enderle und der Komponist Daniel Fueter als Gastkünstler Prima Volta mitgestalteten, haben wir für diese Saison ein ganzes Ensemble zu Gast. Und was für eines! Denn das Ensemble Mondrian bleibt zwar immer das Ensemble Mondrian, die Besetzung ist aber jedes Mal ein wenig anders. Das Ensemble Mondrian ist ein Streichtrio, ist ein Klavierquartett und ist ein Streichquartett. Sprich: das Ensemble Mondrian ist ein variables Ensemble, das durch wechselnde Besetzungen ein grosses Repertoire spielen und interpretieren kann und nicht auf eine spezifische Werkgattung festgelegt ist. Das ist natürlich gerade für Prima Volta und unsere Zuschauerinnen und Zuhörer sehr spannend, denn so werden wir das Ensemble in drei unterschiedlichen Besetzungen in drei völlig anderen Programmen erleben. Einmal werden sie uns im Streichtrio den kompositorischen Bogen und die musikalischen Zusammenhänge der Musik von Ludwig van Beethoven und Anton Webern präsentieren. Im zweiten Programm erleben wir eine ganz ungewöhnliche und spannende klangliche Reise mit einem Streichquartett des zeitgenössischen Komponisten George Crumb, der den klassischen Instrumenten Percussion und Live-Elektronik hinzufügt. Und den Reigen beschliesst das Ensemble Mondrian mit einem Klavierquartett-Programm in dem es eine neue Komposition der Komponistin Stephanie Haensler zur Uraufführung bringt.

An unserem 10-jährigen Jubiläum bieten wir Ihnen in gewohnter Manier ausgewählte Kammermusik-Erlebnisse und authentische Blicke hinter die “Kulissen” bzw. Einblicke in Kompositionen und Künstlergespräche im intimen Rahmen. Wenn Sie zeitgenössische Kammermusik lieben, werden Sie den Besuch unserer Kammermusik-Reihe im persönlichen, fast schon privaten Rahmen im LOKAL und unterwegs geniessen.

Wir freuen uns auf Sie!

News

Veröffentlicht am 11. Oktober 2020

Kammermusik-Freundin 0 Kommentare

Die Wiener Schule

Dieser berühmte Begriff kommt in der Musikgeschichte gleich zweimal vor. Einmal als die “Erste Wiener Schule”, mit der die Epoche der Wiener Klassik bezeichnet wird und speziell die drei Kompositionen Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Zum anderen die “Zweite Wiener Schule” an der Grenze zwischen Romantik und Moderner Musik. Als Hauptvertreter […]

Veröffentlicht am 11. Oktober 2020

Kammermusik-Freundin 0 Kommentare

Stream Konzerte sind kein Ersatz zum live Erlebnis! Im Gespräch mit dem Mondrian Ensemble

Prima Volta: Erzählt uns doch ein bisschen etwas über euch, das Mondrian Ensemble. Wer seid ihr und was verbindet euch? Karolina Öhman: Die Kammermusik verbindet uns! Das Mondrian Ensemble feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Wir sind von der Besetzung her ein klassisches Klavierquartett, spielen aber oft als Streichtrio oder mit Gästen auch in erweiterten […]

Veröffentlicht am 16. März 2020

Kammermusik-Freundin 0 Kommentare

Tastenwechsel – oder als die Weissen schwarz und die Schwarzen weiss waren

Jeder Mensch kennt es, das Instrument mit den weissen und schwarzen Tasten. In den vielen Haushalten ist eines zu finden. Und Klavierunterricht gehört vielerorts immer noch zum Bestandteil einer “gutbürgerlichen” Kinderstube und Bildung. Das Klavier, oder Pianoforte, oder Piano: Ein universell einsetzbares Tasteninstrument mit seinen 88 Tasten. Den sieben „natürlichen“ Noten jeder Oktave auf den weißen […]

Veröffentlicht am 9. März 2020

Kammermusik-Freundin 0 Kommentare

Von Liebe und Hass zu Klavier und Kontrabass

Prima Volta: Lieber Herr Fueter, im Schulorchester haben Sie Kontrabass gespielt. Spielen Sie heute noch Kontrabass? Falls nein, warum nicht mehr? Daniel Fueter: Mein Interesse am Kontrabass hing mit meinem Wunsch zusammen, im Schülerorchester spielen zu können, um später dort auch Gelegenheit zu bekommen zu dirigieren. Mein Kontrabasslehrer durchschaute zwar meine Strategie, gab mir aber […]

Ich würde gerne den Prima Volta Newsletter erhalten.