Stefan Tarara

„Meine erste Geige habe ich gegen die Wand geschlagen.“

Als ich zum ersten Mal eine Geige in der Hand hatte, konnte ich nicht anders, als sie gegen die Wand zu schlagen! Echt wahr. Aber keine Sorge, ich war zweieinhalb Jahre alt und meine Eltern gaben mir eine Geige aus Metall. Und wie sich sehr schnell herausstellte, war nicht die Geige an sich Schuld meiner Abneigung, sondern einfach, da ich eine aus Holz haben wollte. Als dann mein Großvater mir eine bildhübsche kleine „echte“ Zehntel-Geige schenkte, waren meine Eltern verständlicherweise erst super ängstlich mir diese zu übergeben, aber ich verliebte mich sofort. Jup, die Geige lebt heute noch 😉 Dies war der Beginn einer langen und wundervollen Reise zu zweit.

Meine Musik

Ich kann nicht ohne Musik leben. Und ich bin nicht der Typ, der nach einem langen (musikalischen) Arbeitstag nach Hause kommt und Totengräberstille möchte – nein, bei uns zu Hause läuft immer etwas; ob Jazz, Pop oder die größten Symphonien, ich liebe alles, was klingt!

Vita

Stefan Tarara wurde 1986 in Heidelberg in einer Musikerfamilie geboren und trat bereits im Alter von 4 Jahren öffentlich auf. Er ist der erste Preisträger des renommierten internationalen „George Enescu“ Wettbewerbs 2014 in Bukarest.
Er gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie u.a. „H. Wieniawski – Poznań“, „Premio Niccolo Paganini“, „Tibor Varga“, „Prager Frühling“, „Henri Marteau“, „Mozarteum Salzburg“, „Valsesia musica“, „H. Wieniawski und K. Lipinski“ – darunter erzielte er insgesamt 26 Mal den 1. Preis wie zum Beispiel den 1. Preis beim internationalen „Premio Rodolpho Lipizer 2011“, mitsamt Publikumspreis, Preis für das beste romantische Konzert und den Virtuositätspreis.

Von der Presse enthusiastisch begleitet war Stefan Tarara bei internationalen Festivals wie dem „Schleswig- Holstein Musikfestival“, den „Salzburger Festspielen“, dem „Verbier Festival“, dem „Prager Frühling“, dem „Bach Fest“ Leipzig, dem „Heidelberger Frühling“ zu hören und spielte in bekannten Konzertsälen wie u.a. der Berliner Philharmonie, Zürcher Tonhalle, Pariser Salle Pleyel, Dresdner Frauenkirche und dem Museum of Art in Tel Aviv.

Die Uraufführungen die er in den letzten Jahren gespielt hat und den Preis für die beste Interpretation des Werkes „Kairos“ von Massimo Lauricella den er im internationalen Wettbewerb „Premio Paganini“ 2010 bekommen hat, zeigt sein reges Interesse an zeitgenössischer Musik.
Wegen seiner Erfolge in internationalen Wettbewerben wurde er 2008 und 2010 von der „Neue Musik Zeitung“ als Musiker des Jahres erwähnt.

Stefan Tarara unterrichtet regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Polen und der Schweiz. Zusätzlich dazu ist er seit Anfang 2014 der Assistent in Prof. Zakhar Brons Meisterklasse in Interlaken, Schweiz.
Stefan Tarara ist seit der Saison 2010/11 als 1. Konzertmeister bei den Mannheimer Philharmonikern tätig und seit 2012 der 1. Konzertmeister und Solist des Hulencourt Soloist Chamber Orchestra.